Was richtiges Anfeuern doch ausmachen kann.
In üblicher Regionalligastärke plus Jederfrauen und –männer, mittlerweile immerhin 23 Personen, ging es nach Cottbus. Diesmal nicht an die Talsperre Spremberg sondern direkt in der Stadt am Messegelände. Der TSV Cottbus versuchte das Stadtfest zu nutzen um an neuer Stelle eine Veranstaltung zu etablieren.
Ganz früh morgens begannen die Damen der Regionalliga Yvonne, Tina, Jasmin und Lydia. Unbeeindruckt von der Hektik, welche die Zugreise zum Start mit der Parkeisenbahn den anderen Athleten brachte, gingen unsere Damen in Ruhe ihrer Vorbereitung nach. Mit ganz jungen und noch nicht so abgekochten Starterinnen holte sich das Team den 6.Platz.
Gegen Mittag waren Masters und Herren an der Reihe. Die doppelte Schwimmstrecke in der Spree, wegen Strömung sogar 2km lang, wurde mit Verspätung gestartet und beim Anschwimmen gab es auf dem Flüsschen eine ganz schöne Rauferei bis sich das Feld auseinanderzog. Kurz nach der Hälfte tauchte bei Georg und mir eine gelbe Kappe auf. Aber es war nicht Norman der beim Jedermann am Start war, sondern einer der Potsdamer. Eine Parkrunde später erreichten die Schwimmer die Wechselzone.
Als sich dann die Massen auf dem Cottbusser Stadtring versammelten, mussten die Wettkampfrichter schon genau hinschauen. Einige Gruppen hatten sich, trotz Windschattenverbot, gebildet. So wurden Strafen verteilt um wieder Chancengleichheit herzustellen. Wer sich beim Radeln nicht verzählt hatte, 8 Runde insgesamt 44km, bog in die Wechselzone ab und lief durch den BUGA-Park (Branitz-Park), vorbei an der Pückler-Pyramide und den Elefanten.
Bei der Durchquerung des Zielbereichs auf einer der vier Runden der Laufstrecke und auch auf der Radstrecke standen die Zuschauer an der Strecke. Ganz besonders hervorzuheben dabei, aus Athletensicht, die Damen des SSC Berlin Grünau. Mit jedem Anfeuerungsschrei wurde man schneller und die Beine leichter, die Laola war dann die Zielsahnehaube, DANKE!
Zu den Ergebnissen, sicher kommen die noch detaillierter. Die Herren holten Platz 3 hinter Dresden und Potsdam, die Masters wurde Vierter. Sebastian H. holte sich in der Einzelwertung Platz 2. Eine hervorragende Leistung bot Verena, wegen Fußverletzung am intensiven Training gehindert, gewann die Olympische Distanz bei ihrer Premiere auf dieser Distanz.
Nächste Woche sind wieder die BuLis dran,nach Harsewinkel dann Steinbeck. Bevor die ReLis in Pirna beim Teamtri antreten folgt noch der Höhepunkt der Grünauer Saison, der Berlin Triathlon (vormals Hafentriathlon). Termin dafür der 1.Juli am Treptower Park .