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Von luxuriösen Nudelgerichten und schwedischem Eis

Am 22.08.09 hieß es für das Regionalligateam der Frauen und Männer unseres Vereins ein letztes Mal dem SSC Berlin-Grünau beim Start der Regionalliga Ost in Schneeberg alle Ehre zu machen. Der Treffpunkt, Samstag zu einer christlichen Zeit (10.00 Uhr) am S-Bahnhof Grünau, ließ allen Athleten die Möglichkeit sich mit einem ausführlichen Frühstück zu stärken.
Die Starterinnen des Frauenteams – Lydia, Hanna und Caro – waren sich zunächst über die Distanz des Wettkampfes noch ungewiss. In der Regionalliga der Frauen wird lediglich die kurze Distanz bestritten. Auf der Homepage des Veranstalters war jedoch eine olympische Distanz ausgeschrieben. Dass es sich in Schneeberg um die Kurze handelte, wurde nach Ankunft am Wettkampfort ziemlich schnell klar und eine sichtliche Aufmunterung aller drei Damen ließ sich nicht verbergen.
Die Herren hingegen – Robin, Rasmus, Kurti, Georg und Olaf – mussten jedoch über die olympische Distanz ihr ganzes Können unter Beweis stellen.
Bereits auf der Schwimmstrecke war der Schwierigkeitsgrad durch einen erhöhten Eisengehalt des Wassers stark gestiegen. Durch die hervorgerufene Wassertrübung war es jedem Athleten nahezu unmöglich die Beine des vorderen Schwimmers auszumachen, was bei dem einen oder anderen einen Zickzackkurs hervorrief.
Lydia verließ trotz alledem das Wasser nach nur 14:07 min und auch Kurti konnte mit einer sagenhaften Zeit von 27:48 min im Teilnehmerfeld ganz vorn mitmischen.
Die Radstrecke verlangte auf Grund ihres bergigen Profils profihaftes Können. Da es ein Rundkurs war, konnte man das Teilnehmerfeld und seine eigene Position gut überblicken und sich gegenseitig mit einem „Hopp Hopp“ oder ähnliches motivieren.
Auf dem Rad hatte Robin erneut eine kleine Pechsträhne. Am Wendepunkt konnte Rasmus ihn überholen, da Robin wieder einmal dabei war einen Reifen zu flicken.
Wenn das mal nicht der 148. Wettkampfplatten in dieser Saison war ;-) .
Die Frauen bereits im Ziel konnten nun die Männer auf den letzten Laufrunden lauthals anfeuern.
Olaf mit seinen Spruch „Watt`n scheiß Sport“ auf seiner vorletzten Runde bestätigte den einen oder anderen daraufhin lachenden Zuschauer in seiner Haltung lieber keinen Sport zu treiben „und drei Sportarten auf einmal schon gar nicht“.
Im Ziel gab es für alle ein wohlverdientes Bier, Limonade und eine köstliche warme Sportlermahlzeit.
Der Luxus kannte Grenzen. Man konnte wählen zwischen: Nudeln mit Käse, Nudeln mit Fleischsoße und Käse oder Nudeln mit Thunfischsoße und Käse.
In der Gesamtwertung dieser Saison hofften die Grünauer Triathletinnen auf eine Platzierung hinter den ersten beiden Teams. Als sich dieser Wunsch mit dem Aufruf zum 3. Platz erfüllte, hieß es nach lautem Gejubel für alle Grünauer ein letztes Mal „posen“ für den SSCBG bei einem ausgiebigen Fotoshooting. Hierbei geht unser Dank an Paul aus Dresden, der in Schneeberg seinen ersten Wettkampf bestritten und der diese ausgiebige Fotosession erst möglich gemacht hat.
Auf der Rückfahrt war der sehnlichste Wunsch aller: ein Eis von Fastfoodkette N°1.
Beim ersten Halt konnte dieser Wunsch auf Grund einer überfüllten Filiale nicht erfüllt werden.
Da die Eismaschine defekt war, musste das zuvor beschriebene Unternehmen auf einen Umsatz von acht eissüchtigen Sportlern auch beim zweiten Autostop verzichten. Auf unsere Kosten kamen wir letztendlich dank des blau-gelben schwedischen Möbelhauses doch noch.

Eine Reaktion zu “Von luxuriösen Nudelgerichten und schwedischem Eis”

  1. Lydia

    nett geschrieben ;) und nun ist es vorerst vorbei, ach aber schön wars :)

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